Street Art in Singapur

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Abseits der aufstrebenden Hochhäuser nehmen sowohl Geschäftsmann als auch Straßenverkäufer ihr Mittagessen in Chinatown, Little India und den Hawker Centern zu sich, Kampung Glam ist Treffpunkt der Singapurer Hipster Szene. Individualismus ist in Singapur durchaus willkommen, auch wenn die westlichen Medien immer wieder das Bild des autoritäten Staates bemühen. Auch wenn freies (illegales) Sprühen nach westlicher Prägung in Singapur verboten ist, Street Art ist erwünscht und gehört inzwischen zur Kultur dazu, allerdings nur mit Genehmigung und auf ausgewiesenen Plätzen. Das Ergebnis spricht für sich und ist allemal spektakulärer aul die zugetagten Wände bei mir zu Hause in Hamburg.

Street Art in Kampong Glam

Einer der bekanntesten und ersten Orte für Street Art in Singapur ist Kampong Glam, das ehemalige arabische bzw. muslimische Viertel, in dem sich auch die beeindruckende Sultan Moschee befindet. Kampong Glam ist eines der Hipster Viertel Singapurs und bietet eine große Anzahl an arabischem Essen, Shops und stylischen Café’s. Das Beeindruckende an dem Viertel ist jedoch die Kunst, die die Hauswände in fast allen Haupt- und Quertrassen schmückt. Street Art in Singapur findest man vor allem in der Victoria Street, in der Aliwal Street und in der Haji Lane.

Die Haji Lane zieht Fotografen an, die nach einer farbenfrohen und traditionellen Shophouse-Kulisse suchen. Die Gasse ist einer der ersten Orte in Singapur, in der es Street Art gab, bevor die Kunstform durchstartete. Viele Werke stammen von ZNC und JabaOne, insbesondere an der Beach Road, die die Haji Lane mit der Arab Street verbinden. Die Haji Lane ist ein visuell aufregender Ort und bietet die perfekte Location für Bilder oder zum Bestaunen der Street Art bei einem guten Kaffee.

Tiong Bahru

In Tiong Bahru, in einem Viertel, das sowohl Singapurs älteste Wohnsiedlung als auch eines der lebendigsten kreativen Zentren ist, findet man an traditionellen Orten viele Street Art Motive. Diese Fusion von Alt und Neu lässt sich am besten an den Wandmalereien an verschiedenen Ecken des Bezirks veranschaulichen. Diese Straßenkunstwerke wurden oft vom zeitgenössischen Künstler Yip Yew Chong gemalt und zeigen Szenen aus der Vergangenheit des Bezirks. Die in den Wandgemälden abgebildeten Käfige erinnern an die traditionellen „Bird Singing Corners“, in denen sich Hunderte von Vogelliebhabern trafen, um wertvolle geflügelte Haustiere zu bewundern.

Chinatown

Viele von Chinatowns Wandmalereien finden sich in der Banda Street am Chinatown Complex. Viele ihrer Werke stellen die frühen Pioniere dar, die Singapur mit aufgebaut haben, von Fischern und Arbeitern bis zu Samsui-Frauen (weibliche Migrantinnen aus dem chinesischen Sanshui-Bezirk, bekannt für ihre charakteristischen roten Kopftücher).

 

 

 

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